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Schreibaufgaben – in jedem Monat eine. Mach mit!

Nicht nur im Leben von Kindern spielen „Spiel“ und „Spielen“ eine herausragende Rolle. Und – das hat weder etwas mit zufälliger Freizeitgestaltung noch mit einer rein lustbetonten Tätigkeit zu tun. Spiel ist kein Nebenprodukt, kein Lückenfüller zwischen sogenannten ernsthaften Tätigkeiten, und schon gar kein verzichtbares Produkt im Lebenszyklus eines Menschen. Spiel ermöglicht etwas zu durchschauen, zu durchdringen, zu erlernen ohne den Druck, festgelegte Ergebnisse liefern zu müssen, sondern möglichst unbeschwert viel Freude dabei zu spüren.

Spielen lernen wir die Grundlagen jeder Wissenschaft.

Und: auch schreiben können wir spielend. Ohne jeden Anspruch. Frei von jedem Zwang. Unserer Lust am Fabulieren und der sonst meist gemaßregelten Fantasie können wir spielend die Türen öffnen.

In diesem Sinn sollen die kleinen Schreibaufgaben verstanden werden. Also lassen sie sich von sich selbst verführen, legen Sie sich selbst keine Zwänge und Erwartungen auf. Schreiben Sie drauflos!

Christine Hidringer nimmt Abschied von VeitshöchheimChristine Hidringer nimmt Abschied von Veitshöchheim LESUNG!

 »Allem Anfang wohnt ein Zauber inne…«

und zwar auch dann, wenn zuvor etwas zu Ende und es ans Abschiednehmen geht. Das möchte ich nach 30 Jahren in Veitshöchheim mit einer Lesung tun. Ihr dürft gespannt sein, ob ich aus dem Nähkästchen plaudere oder lieber doch lauter an den Haaren beigezogene Stories präsentiere – darauf könnt ihr gerne Wetten abschließen.

Die Auflösung erfahrt ihr am:

Donnerstag, 28. April 2022

um 18:30 Uhr

in der Bücherei im Bahnhof in Veitshöchheim

Ich freue mich auf Euch!  
..und sach dann beim Abschied leis Adé.

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 Aus dem Mitteilungsblatt des Marktes Winterhausen: Seniorenwochen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bitte vormerken!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kennt ihr das?

"Eingefasst ist die Stadt von einer Mauer hinter einem Graben, mit Durchlässen und Stufen. Mittelpunkt ist eine große Kirche mit interessantem Kalksteintaufbecken aus dem späten Mittelalter.

Beim Betrachten stoße ich auf Winkel, Ansichten, Gebäudeteile, die Sehnsuchtsbilder sind. Warum? Ich weiß es nicht, suche auch nicht nach psychologischen Erklärungen. Sondern möchte wissen, was mir und was uns so ein Ziehen im Herzen macht.

Eine alte Holztür, zu der ausgetretene Sandsteinstufen hinauf führen, ein stilles ruhiges Haus mit Sprossenfenstern, einem Streifen Garten davor, wo Schneeglöckchen blühen und durch einen angerosteten ehemals grün angestrichenen Eisenzaun gesichert; eine Holzhaus mit hölzernem Mühlrad an der Flanke; ein mäandernder Bach, der an Büscheln grellgrünen Mooses zerrt, Felsformationen, die ausgewaschen in den Himmel ragen und an die sich einsam einzelne Nadelbäume klammern. Holz und Stein und alte Scherben: sind sie Zeugen einer Ewigkeit, die wir nicht imstande zu erleben sind? Macht unsere Sehnsucht nach Unsterblichkeit dieses Verlangen aus? Oder sind es Geheimnisse, die wir vermuten hinter dem meist stillen Anblick, beschwören wir die Schritte derer, die auf den Stufen hinauf gestiegen sind, suchen wir die Silhouetten von Mensch und Tier in den Durchlässen der Mauern, horchen wir auf ein Kinderlachen vor dem alten Haus,  fragen wir den Bach nach seinen Eindrücken auf der Reise? Es beschäftigt mich sehr und beflügelt meine Fantasie."

 

Schreibaufgabe: Bastelt aus dem hier darüberstehenden Text eine Geschichte. Eine kleine, nachdenkliche Geschichte, oder einen Krimi. Ein Gedicht - ja, auch das wäre möglich. 

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  "Aller Abstand ist schwer"

Die Autorinnen Petra Fröhlen, Andrea Salmen, Sabine Herr + und ich legen hier ihren Weg durch das erste Corona-Jahr vor, in kurzen Texten und aussagekräftigen Haiku.  Begeisterte Schwartenleser kommen hier weniger auf ihre Kosten, aber jene, die gerne einen literarischen Snack zwischendurch zu sich nehmen, ihn wie eine Praline kosten und sich während des Genusses schon auf die nächste Gelegenheit freuen, dürfen sich auf eine abwechslungsreiche und gut gefüllte Snackbox freuen.

Als Impulsgeber für den Umgang mit schwierigen Zeiten oder als Anregung für eigene Geschichten leistet es ebenso gute Dienste.

Zu beziehen über die AutorinnenZu beziehen über die Autorinnen

 

Das Interview zum Buch: 

Autorentalk - Peter Buchenau spricht mit Christine Hidringer über das Buch "Aller Abstand ist schwer"

https://www.youtube.com/watch?v=3TGXk8MT6_0&list=PL4eVwEIiN0mTmUd7ajNTWJctLhfJDlzIC&index=45

Für Leute, die gern lesen, für Neugierige, für am Leben anderer Teilnehmende....

Falls eine oder einer von euch das anschaut, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen.

 

 

Das Buch und weitere Informationen sind über die Autorinnen erhältlich (anfrage@textweberei-winterhausen.de; petra.froehlen@gmx.de; dea77@gmx.de 


Kritiken und Rezensionen:

Gunther S.:

… nun habe ich die Lektüre Eures wunderbaren Bandes gestern Abend abgeschlossen. Finde ich richtig klasse.

Die Haiku-Idee ist spitze. Und die Haiku sind fein und feinfühlig. […]

Und die Idee mit den Distanzsprengsätzen gefällt mir richtig gut. Muss ich mal meinen Kolleg*innen im Autorenkreis erzählen. Kurzum: Es toller Viererband. Gratulation. Und eine klasse "Story behind"! "Hysteriker aus Winkeln" - das hab ich echt gelacht. So isses!

 

Carola D.:

..man möchte fast sagen, einzigartig! Denn so ein Buch habe ich noch nie in der Hand gehabt. Fast eine Chronik des ersten Coronajahres mit diesem Gang durch die Jahreszeiten und die Geschehnisse innerhalb der Welt. Auch eure Beziehung zum Geschehen ist eine, in der man sich wiedererkennt. Ich kann mir vorstellen, das Buch auch in meinen Seminaren für Übungen heranzuziehen. Auf jeden Fall super, was ihr da geschaffen habt! Hoffentlich gibt es irgendwann noch mehr davon!

 

Helena B.:

..die Freude, die ihr vier beim Schreiben hattet, leuchtet aus allen euren Texten. Auch der Rahmen ist vornehm und zeugt von der Wertschätzung für eure literarische Arbeit und eure Freundschaft. Herzlichen Glückwunsch. So bekommt die beklemmende Corona-Zeit für euch eine positive Note, die alles überdauert.

Am stärksten sprachen mich die 5-Minuten-Texte an. Ich bin immer wieder fasziniert, wie groß die inhaltliche Palette ist [….]: Sie reicht von zarten Liebesgeschichten bis zu philosophischen Weisheiten. Ich habe alle gelesen und mich gern in diese Kurz-Kurzgeschichten hineinziehen lassen.   

Als Leserin von außen hatte ich nur das Bedürfnis nach einer gewissen Ordnung, oder einem roten Faden, oder einer Steigerung … Aber das habt ihr ja gar nicht als Auftrag gesehen, von daher stimmt alles.

Noch einmal herzlichen Dank für das Buch. Ich habe mich sehr gefreut, an eurem literarischen Schaffen Anteil nehmen zu dürfen

 

Karen H.:

… vielen vielen Dank für Dein/ Euer Buch "Aller Abstand ist schwer". Ich lese mit größtem Vergnügen darin. Neben dem vielfältigen, zarten und drastischen, durchscheinenden und verdichteteten Umgang mit der Sprache erfreut mich die immer wieder überraschende  Pointierung in den Haikus. Und die Idee der Sprengsätze ist genial. Spannend, wie die scheinbar zufälligen Sätze eines Werkes durch Euch zu Türen in andere Geschichten werden. Man wird neugierig, wie es da wohl weitergeht. Und unversehens spinnt man in Gedanken den Faden wieder weiter.... Eure Spiegelungen und Reflexionen des Lebens in Coronazeiten finde ich so wohltuend. Nicht allein sein mit den Restriktionen und eine anregende Art und Weise, sich damit auseinander zu setzen, das ist ein kleiner Schatz. Der kreative Abstand ist schwer - aber nicht zu schwer, zumindest nicht für Euch. Danke  Euch allen für den Beweis, dass der Geist im Grunde frei ist  -  man muss ihn eben entfalten können!

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Ansonsten:  Lasst uns einfach weiter machen.

 Zuversicht und Güte bitte, egal wohin ihr auch geht, zusammen mit der Maske einpacken. Und verwenden.

 Bleibt gesund!

 

 

 

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