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Schreibaufgaben – in jedem Monat eine. Mach mit!

Nicht nur im Leben von Kindern spielen „Spiel“ und „Spielen“ eine herausragende Rolle. Und – das hat weder etwas mit zufälliger Freizeitgestaltung noch mit einer rein lustbetonten Tätigkeit zu tun. Spiel ist kein Nebenprodukt, kein Lückenfüller zwischen sogenannten ernsthaften Tätigkeiten, und schon gar kein verzichtbares Produkt im Lebenszyklus eines Menschen. Spiel ermöglicht etwas zu durchschauen, zu durchdringen, zu erlernen ohne den Druck, festgelegte Ergebnisse liefern zu müssen, sondern möglichst unbeschwert viel Freude dabei zu spüren.

Spielen lernen wir die Grundlagen jeder Wissenschaft.

Und: auch schreiben können wir spielend. Ohne jeden Anspruch. Frei von jedem Zwang. Unserer Lust am Fabulieren und der sonst meist gemaßregelten Fantasie können wir spielend die Türen öffnen.

In diesem Sinn sollen die kleinen Schreibaufgaben verstanden werden. Also lassen sie sich von sich selbst verführen, legen Sie sich selbst keine Zwänge und Erwartungen auf. Schreiben Sie drauflos!


Neues Jahr - neues ...

..ja was?

Ein Kalender ist ein Kalender ist ein Kalender... ein Tag folgt dem vorherigen. Was also löst diesen Riesen-Bohei rund um den Jahreswechsel aus?

Die Gelegenheit, neu anzufangen? Altes hinter sich zu lassen?

Natürlich ergreifen wir dankbar die Chance, hinter vor allem unguten Erlebnissen die Tür zu schließen, abzusperren und den Schlüssel das Clo runterzuspülen. Und die echt schönen, die einzigartigen, die hellen Geschehnisse- die überstrahlen ohnehin Grenzen und Zäune, über die müssen wir uns keine Sorgen machen. 

Packen wir´s an. Lenken wir unsere Geschicke ins Licht!

 

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 Schreibaufgabe 

Schreibaufgabe nach dem AMEN-Prinzip
A nfang

M itte
E nde
N ächste Geschichte

 

Den Anfang bildet jeweils ein Satz aus einem Roman.

 

Ich biete euch hier fünf Sätze zur Auswahl an:

  1.  Er drehte sich um und ging geradewegs zurück in den Wald. (Mariana Leky, Was man von hier aus sehen kann, S.133)
  2. Die Straße stinkt nach Blut, weil man die Wahrheit massakriert hat, und alle Türen sind zu. (Wolfgang Borchert, Draußen vor der Tür. In: Sämtliche Werke, S. 185)
  3. Kornelius erwartete sie und hatte seine Verwandten eingeladen und seine nächsten Freunde. (NT, Apostelgeschichte 10, 24)
  4. In den Papieren steht, die Dame, die damals noch eine junge Frau war, habe den Wagen 1972 von Mercedes im Werk einfahren lassen. (Ferd. von Schirach, Kaffee und Zigaretten, S 183.)
  5. Danach band sie sich ein Kopftuch um, nahm einen Korb, ein Messer, ging zu den federnden Wiesen und machte auf keinen einen anderen Eindruck als den einer emsigen Pilzsucherin. (Siegfried Lenz: der Geist der Mirabelle. S. 44)

  

 

Wählt einen dieser Sätze und beendet Eure Minimalgeschichte mit zwei weiteren Sätzen. Glückliches Ende wäre toll, aber nicht zwingend. Ein Kafka-Beispiel unten.

A. Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. MDie Häscher waren von der arglosen Sorte und versäumten, Josef K. das Sortiment erlesener Dietriche abzufordern. E.   Und so saß er mittags wieder im liebsten Café.
N - nächste Geschichte

Eure Ergebnisse interessieren mich! Schickt sie an:  info@textweberei-winterhausen.de

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Mail-Art Zusendungen zum 10-jährigen Bestehen der Textweberei: http://textweberei-winterhausen.de/data/documents/MailArt-als-Geburtstagspost1.ppsx

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Ansonsten:  Atmet tief durch, bevor ihr die Nachrichten anhört. Seid dankbar.

 Bleibt gesund und aufmerksam gegenüber euren Mitmenschen!

 

 

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